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Ökologisches-Handeln Zukunftsforschungen.de

nachhaltiges-Handeln

(NA)

Ökologisches-Handeln zitiert + beschreibt: Bei Wald + Meer das Leben darin erhalten. Die Wirkung der Spurengase, wie Kohlendioxyd und Methan, die Klimaerwärmung, der Treibhauseffekt, die Emissionen und fossilen Brennstoffe. Gegenmaßnahmen, wie Energieeffizienz  und Alternativen ohne Kohlendioxyd, wie Atom-, Solar-, Windenergie, Holz-Pellets, der Emissionshandel. Sodann viele Adressen: Naturschutzverbände, Ökologischer Landbau, Energieeinsparung bei Gebäuden, Klimafreundliches Reisen, Zeitschriften zum Klimaschutz, im Klimaschutz tätige Firmen. Nachhaltiges-Handeln erfordert Zukunftsforschungen, wie Energie-Erfindungen. Genannt werden sodann Forschungs-Irrwege, wie die das Atommüll-Endlager Asse - vieles führte zu: RISIKO ATOMKRAFT am Schluss. 

Bei INFO-Interesse drücken Sie bitte:

http://www.ökologisches-handeln.de/ 

Bei ökologischem Handeln wird zuerst an alternative Energiequellen gedacht. Wie Sonne statt Kohle beispielsweise.
Ökologisches Handeln verlangt aber in vielen Bereichen eine Umstellung - auch bei jedem persönlich.

Inhalt siehe Gesamtinhalt

 

Der Inhalt zeigt und erarbeitet die Wirtschaftskrise als Nachhaltigkeitskrise.

Ökologie, Ökonomie und Soziales = das sogenannte "Magische Dreieck der Nachhaltigkeit" mit nachhaltiger Wertschöpfung ist gefordert. 

Das Portal: Ökologisches-Handeln bringt als eine Grundlage der Nachhaltigkeit INFOs im Zusammenhang. Das Portal: Soziales-Deutschland erarbeitet ebenfalls Notwendiges durch Informationen im Zusammenhang.

Die "nachhaltige-Ökonomie" versucht sodann den Einklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem herzustellen.

 

Einführung + Wichtiges aus dem Inhalt

 

Einführung (aus dem Hauptportal)

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen (wird oft M. Luther zugeschrieben).

 

Die weltweite Wirtschaftkrise ist nicht nur ein Fehler der Marktwirtschaft, sondern zeigt auch deren Stärke: Sie verlangt eine Umstellung auf nachhaltiges Handeln. Sie ist auch eine am Schluss des Portals beschriebene Nachhaltigkeitskrise. Die Bewältigung dieser Krise muss im sogenannten "magischen Dreieck der Nachhaltigkeit" Ökonomie, Ökologie und Soziales erfolgen.

Der Vorsitzende des Rates für nachhaltige Entwicklung im Jahre 2004, Volker Hauff, schrieb zu dem Ausdruck Nachhaltigkeit (Deutsches Architektenblatt 2/04) etwas resignierend: „Diese Idee geht zurück auf eine globale und sehr gründliche politische Debatte über Umwelterhaltung, wirtschaftliches Wachstum und weltweite Armutsbekämpfung“. - Er endete: „Reformdebatten, bei denen nur längst überkommene Konzepte von Wachstum, Arbeit und ökologischer Regelungswut ausgetauscht werden, sind von einer allzu bequemen Bigotterie. ...“ - Doch diese Bigotterie können wir uns nicht mehr erlauben.

Dieses Portal versucht den Bereich "ökologisches Handeln" durch Informationen mit Leben zu erfüllen, zur Zusammenarbeit und zu zusätzlichen Ideen anzuregen. Viele Personen, Institutionen und Zusammenschlüsse mit gleichen Zielen werden dazu genannt.

Der Begriff Nachhaltigkeit im Bereich Ökologie soll mit den 10 Kriterien von "One Planet Living" erläutert werden. Nachhaltigkeit ist aber vor allem ein Besinnen auf die Grundlagen des Lebens. Zukunftsforschungen können dies unterstützen - sie können aber auch beschleunigt zum Untergang führen, wenn sie eben nicht ausreichend nachhaltig oder sogar falsch sind.

Führende Forscher sehen bereits den globalen Kollaps auf uns zukommen. Dennis Meadows, der Verfasser des 1972er 30 Mio. Bestsellers "Grenzen des Wachstums" nennt dazu als Datum bis 2100.

Hungerrevolten in Teilen der Welt, Demonstrationen gegen teure Energie, in Australien beging jeden 4. Tag ein Landwirt wegen der Trockenheit Selbstmord (HA 19. 6. 08), der Missisippi überflutete ganze Landstriche (WamS 22. 6. 08), im Juni/Juli und Oktober 2008 brannten größte Teile des kalifornischen Waldes ab, zeigen davon erst den Anfang. Nach IWF Einschätzung stehen die ärmeren Staaten durch den Preisanstieg bei Nahrungsmittlen und Energien immer stärker unter Druck. "Einige Länder stehen auf der Kippe" sagte dazu der IWF-Direktor Strauss-Kahn. Die Uno schätzte im Oktober 2008, dass bis Mitte des Jahrhunderts 200 Millionen Menschen durch die Folgen der Erderwärmung aus ihrer Heimat flüchten müssten.

Der SAP-Mitbegründer Hasso Plattner sagte im SPIEGEL-GESPRÄCH (1/2009): "Die Welt hat viel zu sehr auf Pump gelebt". Als Folge nicht nachhaltigen Handelns ging vor allem bei nicht nachhaltig geplanten Produkten die Nachfrage zurück und brachen die Aktienkurse um rund die Hälfte ein. Eine riesige Kreditblase gab den Rest zur daraus resultierenden Finanz- und Wirtschaftskrise.

Viele Menschen verloren Altersversorgungen, Arbeitsplätze und Wohneigentum. Selbst die Superreichen wurden oft fast arm: So sank das Buchvermögen einiger russischer Oligarchen, wie beispielsweise bei Roman Abramowitsch von +23,5 Mrd. auf + 3,3 Mrd. oder bei Michail Prochorow von +21,5 Mrd. auf 1,3 Mrd. Ende 2008 (DER SPIEGEL 2/2009). Der Milliardär Merckle warf sich aus Gram über seine Verluste Anfang Januar 2009 vor den Zug.

Banken, vor allem auch deutsche Staatsbanken, liehen sich Geld, das sie dann überall in der Welt verliehen. Am 14. 12. 08 berichtete dem Autoren ein Rentner in Hamburg, wie er zwei Stunden lang von zwei Angestellten der städtischen Sparkasse bearbeitet wurde, sein Geld bei Lehman Brothers anzulegen. Der (noch) vermögende Rentner sagte schließlich, dass er jetzt ginge und nicht wolle. Wenige Wochen später wäre sein Geld und seine Altersversorgung verloren gewesen. Viele sahen nur den Augenblicksgewinn, hatten aber (wegen der heutigen Spezialisierung) auch nicht den Über- und Durchblick. An nachhaltiges und moralisches Handeln wurde und konnte oft nicht gedacht werden.

Im Inhalt des Portals werden viele Daten, Institutionen und Anschriften mit Quellenangaben genannt. Dies zeigt nur ein Ergebnis auf: Wir brauchen notwendig nur qualitatives Wachstum und ein "Zurück zur Natur".

Wir sollten unsere ganze Energie aufwenden, den drohenden Kollaps abzuwenden. Nachhaltigkeit muss durch schnelle Innovation umgesetzt werden und darf nicht in der schon erwähnten Bigotterie enden.

Notwendig ist insgesamt eine "nachhaltige Ökonomie", die die hier geforderte Ökologie und das Soziale einschließt. - Siehe am Portal-Schluss und  bei http://www.zukunft-deutschland.eu/ sowie nachhaltige-Ökonomie.

Für die Redaktion

i. A. gez. Hauptautor

Hans-J. Kiene

 

Zusammenhänge mit Beweisen durch viele Pressezitate (mit Quellen), Nennung von wichtigen Persönlichkeiten und Autoren (mit Quellen) sowie vielen Zitaten, Vorbildhandlungen und Internet-Adressen.

 

Wichtiges aus dem Inhalt

 

Aus: Die Ökologiekrise:

  • Man sollte sich nicht nur auf CO 2 konzentrieren, Methan und Lachgas aus der Viehhaltung, dem Reisanbau und der Stickstoffdüngung in der Landwirtschaft sind schädlicher (IPCC-Bericht 07 nach FTD 22. 2. 07).
  • Der Präsident des Umweltbundesamtes mahnte eine bessere Förderung des Ökolandbaus für die Übergangszeit an. Der Ökolandbau sei wesentlich klimafreundlicher als der konventionelle Anbau (ap/jel in ETD Nr. 6/08).
  • Bio-Lebensmittel-Anbau, 2/3 Fleischverbrauch-Einschränkung und Verzicht auf Bio-Kraftstoffe mit Waldaufforstung statt –abholzung oder –verbrennung würden mehr Treibhausgase einsparen als die gesamte Industrie abgibt - oder alle Autos und Gebäude zusammen abgeben (INFO-sd.de NA 3.6).
  • Eine neue Studie des Uno-Umweltprogramms zeigte, dass die durch Überfischung bedrohten Fischbestände durch die Meeresverschmutzung und den Klimawandel noch stärker gefährdet sind. Bis 15 % der Weltmeere seien sehr viel mehr geschädigt als bislang angenommen (dpa in HA 25. 2. 08).
  • Die Versauerung und Verschmutzung des Wassers durch Düngemittel aus der Landwirtschaft lösen lt. Jackson ein Massensterben aus, das denen vergangener Erdzeitalter gleicht.

Aus: Spurengase + Erwärmung:

  • 16 der 20 schmutzigsten Städte der Welt liegen in China, der Smog in Los Angeles besteht noch zu 25 % aus China-Dreck, bis 2025 soll der Ausstoß an CO2 um 145 % steigen, 350 Millionen haben kein sauberes Trinkwasser (in Bild).
  • 61,7 % wäre nach dem IPCC-Bericht 2007 die Gesamtsteigerung an Treibhausgasen bis 2030, selbst bei großer Energieeinsparung - und 56,8 % Treibhausgase wurden 2007 (nach IPCC-Bericht) durch die Land- und Forstwirtschaft (die deutsche Forstwirtschaft verbraucht sie dagegen) abgegeben (in INFO-sd.de NA 1).
  • Probleme können nicht mit derselben Denkart gelöst werden, wie mit derjenigen, die zu diesen Problemen geführt haben (Prof. Latif zitiert Einstein).
  • Weil rund die Hälfte der Kohlendioxyd-Abgabe durch die Land- u. (ausländische) Forstwirtschaft sowie Stromherstellungs- und Verteilungsverluste entstehen, ermöglichen besonders diese Bereiche Einsparpotential.  Die negative Holz- und Pflanzenvergeudung für Biokraftstoffe oder das Steakessen gehören ebenfalls zu den Einsparüberlegungen (INFO-sd.de NA 1).
  • Auto-Klimaanlagen schädigen durch ihren Energieverbrauch und das verwandte Kältemittel nachhaltig die Umwelt (INFO-sd.de NA 1). 
  • Die Klimaänderung und Umweltverschmutzung stehen in keinem Zusammenhang (Met. Berry). 
  • Das Mehr an erzeugter aber nicht verbrauchter Energie durch Komfort für alle (z. B. durch China und alle  früher sozialistischen Länder seit 2000 - und der des Westen seit 1940) verbleibt nach dem Energieerhaltungsgesetz auch zur Klimaerwärmung. Hinzu kommt die sich verringernde Rückstrahlung wegen der Eisschmelze.
  • Unsere Essgewohnheiten globalisieren sich, es werden sehr viel mehr Fleisch, Milch und Milchprodukte sowie vorgefertigte Nahrung gegessen. Das kostet dramatisch mehr Flächen und Energien (Töpfer)."                                                                                                                         
  • Es würde auch weniger Korn verbraucht werden, wenn wir mehr Vollkorn essen würden, weil davon erheblich weniger verzehrt werden müsste. Denn gerade das volle Korn enthält wichtige Nährstoffe, alle wären dann weniger krank, wären schlanker und die Krankenkasse würden nicht laufend teurer werden (Ki).  

  • Die sich verringernden und dadurch verteuernden fossilen Energiereserven können das Klimaproblem positiv beeinflussen, weil dann neue Erfindungen zu Energien ohne Umweltverschmutzung gefragt sind. Die Physik ermöglicht die Erfindungen (Ki).

Aus: Energie-Alternativen:

  • Deutschland stand 2007 mit 22 % an 15. Stelle beim Strom aus Kernkraft und 12 nahe europäische Länder davor - ganz vorn Frankreich mit 77 %.
  • Töpfer (zu den zusätzlichen Gewinnen aus längerer AKW-Laufzeit): "Wenigstens 60 bis 70 % müssten in einen Fonds gehen, der die sozialen Härten der hohen Energiepreise abmildern und die Forschung vorantreiben kann. Die bei den Unternehmen verbleibenden 30 - 40 % wären Anreiz genug...."
  • Töpfer: "Wir dürfen beispielsweise nicht die Forschung zur Sicherheit der Atomenergie abbrechen lassen - die Fragen sind ja nicht gelöst."
  • Der Energiesatz (von Helmholtz 1847) besagt, dass die Energie immer erhalten bleibt. Sie kann sich nur in ihrer Form, beispielsweise in Wärmeenergie, umwandeln. Die Energie-Form wird dabei durch die Wellenlänge ihrer Strahlung bestimmt.
  • Aus dem Energiesatz folgt, dass es keine sich echt erneuernde (erneuerbare oder regenative) Energie gibt - genau so wenig wie (lt. Helmholtz) ein Perpetuum mobile. Die Energie kann aber umweltneutral umgewandelt werden.
  • Auch bei den "Erneuerbaren" muss die zur Herstellung und zum Betreiben dieser Anlagen notwendige Energie sowie der Verlust durch Leitungstransport, Umwandlung, Speicherung und Verlust wegen fehlender Speicherung vom Gesamtertrag abgezogen werden.
  • „Wer glaubt, dass diese (Bio) Treibstoffe die Problemlösung nach dem Öl bringen, täuscht sich gewaltig“, sagte der schwedische Präsident der Weltwasserwoche, Jan Lundqvist im August 2007. 

Aus: Das Leben erhalten:

  • Bei Produkten mit dem BIO-Siegel darf bei Anbau und Verarbeitung nachprüfbar keine Gentechnik eingesetzt werden.
  • "Wissenschaftler müssten mehr zur biologischen Vielfalt forschen....Unternehmen müssten selbst Standarts setzen, die einen weiteren Raubbau an der Natur ausschließen. Verbraucher müssen mit ihrem Kaufverhalten ein Zeichen setzten. Frei nach dem Motto: Tropenholz gehört in den Wald und der eigene Fleischkonsum auf den Prüfstand."
  • Nachhaltiges Leben ist: Weniger Spurengase, Null Abfall, Nachhaltiger Transport, Regionale und nachhaltige Materialien, Regionale und nachhaltige Lebensmittel, Nachhaltige Wasserversorgung, Natürlicher Lebensraum und Artenvielfalt, Kultur und historisches Erbe, Gerechtigkeit und fairer Handel, Gesundheit und Zufriedenheit

Aus: Zukunft ist möglich:

  • "Die knappe Ressource ist ... die Zeit, die wir noch haben, um unsere Verhaltensweisen den Anforderungen und Grenzen unserer Umwelt anzupassen." (Aus ZUKUNFT ist möglich EVA).
  • "Kann eine Kultur langfristig erfolgreich sein, die auf der Aufzehrung von Ressourcen gründet? Kann sie überleben, wenn sie den systematischen Ausschluss von Folgegenerationen in Kauf nimmt? Kann eine solche Kultur modellbildend für jene sein, die sie für ihren eigenen Fortbestand gewinnen muss?" (Prof. H. Welzer in WamS 28/08)
  • Die Knappheit der Ressourcen wird zum Vorteil für das Klima: "Nicht die Daten zum Abschmelzen des Polareises haben dazu geführt, dass jetzt alle Automobilfabriken nach dem Hybridmotor suchen, sondern der rasante Anstieg des Benzinpreises..." (Töpfer).  

Aus: Pro Umwelt Adressen:

  • Wenn sich alle am Erhalt der Umwelt beteiligen, muss es gelingen, die ZUKUNFT zu retten. 

Aus: Zukunftsforschungen:

  • Die sich verringernden und dadurch verteuernden fossilen Energiereserven können das Klimaproblem positiv beeinflussen, weil dann auch neue Erfindungen zu Energien ohne Umweltverschmutzung gefragt sind. Die Physik ermöglicht die Erfindungen (Ki).
  • "...Kein anderes Land ist in der Entwicklung erneurbarer Energien so weit wie wir. Wenn wir jetzt aus einigen laufenden Kernkraftwerken finanzielle Unterstützung ziehen können für eine Zukunft ohne Kernenergie, dann sollten wir nicht zögern." (Töpfer im SPIEGEL-Gespräch.) 

Aus: ATOMKRAFT NEIN DANKE:

Ein Hauptproblem scheint die sichere Endlagerung des Atommülls zu sein. Sie sollte in der Welt und in Deutschland bis zum ausreichenden Abklingen der Radioaktivität sicher sein. Eine Ingenieursgemeinschaft arbeitet an einer sicheren Lagerung.

 

Die AKW-Probleme sind zahlreich. Inhalt : Wende durch die Nuklearkatstrophe? (NA 8.1) - Energie-Alternative Atomstrom? (NA 8.2) - Wie sicher sind unsere AKW (NA 8.3) - Endlagerungsfehler unterstützen die Atomkraftgegner (NA 8.4) - Endlagerung radioaktiver Abfälle (NA 8.5) - Endlagerungs- und Abbaukosten der AKW (NA 8.6)

 

Zum nächsten Abschnitt: Soziales Deutschland.

 

Orientierung zu moralischem Handeln durch Informationen im Zusammenhang.